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Samstag, 23. Januar 2016

DIY Computertisch

Der Laptop soll in der Küche sein, abgesehen davon, dass dieser Raum durch E-Herd und Geschirrspüler bereits Elekrtosmog-Zentrum des Hauses ist, habe ich mein Mini-Büro gerne dort, wo ich mich am meisten aufhalte. Nachdem nur niedrige Tische zur Hand waren und das Internet nach langem Warten schließlich doch verfügbar war, musste eine schnelle, gute Lösung her. 
In die ungenutzte Ecke integriert sich nun ein alter Kinderhochstuhl, der es mir ermöglicht, nicht nur alle nötigen Geräte platzsparend unterzubringen, sondern auch rückenschonend zu arbeiten. Die Tischplatte, auf der der Laptop steht, lässt sich beliebig nach vorne und hinten schieben, die Scannerabdeckung problemlos öffnen.



Recycling- einfach, schnell und effektiv.
Der Drucker ist übrigens von der Firma Epson (L355), für Vieldrucker, dank wiederbefüllbarer Tintentanks, sehr zu empfehlen. Die Handhabung ist einfach, Papierstau innerhalb weniger Sekunden behoben und im Gegensatz zu meinem vorigen Gerät sehr sparsam (geringer Verbrauch und günstige Nachfülltinte).

Freitag, 22. Januar 2016

Außen wie innen...

... muss kräftig angepackt werden, damit es so wird, wie wir es gerne hätten. Schritt eins, bevor der Schnee fiel, ein Kompostgitter für unseren Biomüll. Schritt zwei, die ungepflegte Wiese rechen, damit sie der Schnee nicht in Matsch verwandelt. Schritt drei, ausgiebig Rasten und Schritt vier, die Innenraumgestaltung. Es geht zügig voran, alle helfen mit!




Umgebung erkunden und

die Natur bewundern.

"Unser" Bach vorm Haus.

Altes pflegen und mit

Neuem ergänzen!

Bibliothek mit Gewölbe.
Lange Waldspaziergänge, Spielen am Bach, Rodeln, in die Sauna gehen und barfuß durch den Schnee laufen- wir sind angekommen. Dass es beinahe ein Jahr gedauert hat, bis wir diesen wundervollen Platz gefunden haben, spielt nun keine Rolle mehr. Wir fühlen uns pudelwohl, endlich zuhause!


Auch Spaß muss sein!

Freitag, 27. November 2015

Kreative Geschichte

Geschichte zählt, um nicht zu deutlich zu werden, nicht gerade zu den Lieblingsgegenständen meiner Kinder. Der Grund für diese Aversion liegt in der Tatsache, dass der Lernstoff in diesem Fach nicht nur längst überholt, sondern auch kaum in Bezug auf die Gegenwart behandelt wird. Gleiches gilt für die Evolutionstheorie, bei der es sich, wie der Name schon sagt, um bloße Theorie handelt. Dass diese Theorie als absolute Wahrheit verkauft und somit ganz genau wiedergegeben werden muss, stellt für meine Kinder eine ebenso große Hürde dar, wie zum Beispiel die Tatsache, dass man inzwischen längst festgestellt hat, dass die Pyramiden Teil eines weltumfassenden Energienetzes darstellen und nicht, wie allgemein behauptet, als große Gräber gedient haben. Die Kinder haben gelesen, dass es in Theorie und Praxis nicht möglich war, die Toten durch diverse enge, ansteigende Gänge zu schaffen. Dass viele Rätsel unserer Welt noch nicht gelöst sind, soll, meiner Meinung nach, kein Grund sein, Unwahrheiten kurzer Hand als Wahrheit zu klassifizieren. 
Die Kinder wissen mittlerweile, dass sie vieles lernen und wiedergeben müssen, was längst widerlegt und überholt ist. Dass ihnen das schwer fällt, kann ich gut verstehen.

Ihre Hauptmotivation ist selbstverständlich im Erreichen der Lernziele begründet. Eine Idee, die helfen soll, sich das unfundierte Wissen dubioser Unterrichtsgegenstände zum reinen Zweck der Wiedergabe und des anschließenden Löschens anzueignen, stammt von meinem Sohn, Schulstufe 7. Er hat, in liebevoller Kleinarbeit, den Umschlag seines Geschichteheftes gestaltet, um es lieber in die Hand zu nehmen und um lieber darin zu arbeiten.



Über vieles lässt sich streiten, aber dass Inhalte der Schulbücher einfach seit Jahren gleich und nicht auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, mag in der Tatsache liegen, dass es einfach praktischer für die Ausbildner ist. So braucht man nicht mehr als ein (veraltertes) Schulbuch, das Wissen aus der Lehrerausbildung und einen Lehrplan aus der Hitlerzeit. Ein weiterer Grund scheint für mich in der Tatsache zu liegen, dass diese Lerninhalte dazu herangezogen werden, die Welt vor einem Zuviel an Denken und Nachfragen, der Möglichkeit freie Energie zu nutzen und vielen anderen positiven Folgen zu bewahren. Schade, dass die Unterrichtsbeauftragten keine Notwendigkeit erkennen, sich selbst und die Schüler auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen. Aber wahrscheinlich spielen sie lieber auf ihren Smartphones herum, oder was weiß ich, worin die Gründe liegen, sich so vor der Realität zu verschließen. Schade, aber passend für die Zeit in der wir leben, passend, um willenlose Arbeitssklaven heranzuziehen, passend, für die wenigen, selbst auserkorenen Machthungrigen, die den Zugang zu verborgenem Wissen für ihre eigenen (negativen) Zwecke auszunützen versuchen. 

Sonntag, 4. Oktober 2015

Herbstmobile

Viele, viele Kiefernzapfen, bunte Bänder und Bambusstämme. Die Idee aus den drei Komponenten ein Mobile zu kreieren, rettete den Müll vor den Tonne und machte uns Spaß. Wie so oft erkennen wir, wie wichtig gute Zusammenarbeit ist.

Mit den Zapfen beginnen. dann den Oberteil ausbalancieren.

Mit bunten Federn verzieren.

Während der Herstellung konnte ich nicht fotografieren, weil ich schlichtweg keine Hand frei hatte. Unsere Bänder waren viel zu rutschig, letztendlich wurden wir ihnen mit der Heißklebepistole Herr. Die asiatische Dame, für die diese Übung garantiert eine leichte gewesen wäre und ohne die die Idee, ein Mobile anzufertigen, vielleicht nie entstanden wäre, erscheint heute in meiner Reihe "Starke Frauen". (Bereits erschienene Beiträge findet ihr auf unserer Gedanken-Seite.)



Wichtig erscheint mir hinzuzufügen, dass ich keine Feministin bin und auch Beiträge über starke Männer veröffentlichen möchte, aber auf Grund mangelnden Angebotes (Scherz!) und permanenter Überbeschäftigung (kein Scherz) gilt "Ladies first!". 
(Ich würde mich freuen, wenn einige LeserInnen Vorschläge zu diesem Thema machen möchten. Ein kleines Sammelsurium von Frauen und Männern mit besonderen Eigenschaften oder Fähigkeiten finde ich positiv und schön, es zeigt uns, dass jeder Mensch einzigartig und besonders ist, sowie dass wir alle noch etwas lernen können! Abgesehen davon, es spricht einmal mehr der innere Lehrer, lassen sich die Videos auch pädagogisch nutzen.)

Freitag, 2. Oktober 2015

Lapbook "old fashioned"

Anja von AHkadabra brachte mich kürzlich auf die Idee, unser Lieblings-Lapbook zu zeigen. Das Besondere daran, es ist schon sehr alt, selbstgemacht, vollständig laminiert und enthält ein wirklich lustiges Spiel, das sehr einfach nachzubasteln ist. Die Kinder beschriften mit löschbaren Stiften die hineingeklebten Schreibblätter, für das Spiel werden bloß Strohhalme und eine Uhr benötigt.
Zuordnen,
aufklappen und schreiben, spielen.
Lernen, Informationen aufzunehmen
und
zusammenfassend wiederzugeben.
Spielcover mit Folie zum Aufbewahren der Spielsteine,
Anleitung.
Aufklappen und spielen. Die Tierkärtchen mit Strohhalmen ansaugen
und vom verschmutzten ins saubere Meer bringen.
Dieses Lapbook lässt sich auch gemeinsam mit den Schülern herstellen und gestalten. Durch Laminieren, Folieren und Kleben (Klebeband, Bucheinbandfolie, Heißklebepistole, Patafix als Verschlüsse) erhält man ein nahezu unverwüstliches Buch, das von allen Kindern bearbeitet werden kann.

Leider ist mir bei der Suche nach einem alten Post aufgefallen, dass ich, nach Verbreiterung des Blogs, nun viele Beiträge bearbeiten, oder besser gesagt reparieren sollte. Wie naiv zu erwarten, dass sich die Fotos automatisch vergrößern. In einigen Fällen sieht es aus, als hätte ein Betrunkener die Bilder angeordnet!
Etwas UNfug hilft, dem UNmut zu trotzen:
Entschuldigung, dass ich in UNkenntnis der technischen (UN)Fähigkeiten von Blogger manche Beiträge verUNstaltet habe.
Ich bitte um Verständnis, denn es bedarf einiger Zeit, um alles zu korrigieren. Bis dahin herrscht (wieder einmal)...

Dienstag, 22. September 2015

Farbe ins Leben ...

... bringen mit tollen Farben der Firma Winkler Schulbedarf. Wie immer wurde unsere Bestellung turbomäßig zugestellt, trotz Schulbeginn.
Obwohl (oder gerade weil?) kein Thema vorgegeben wurde, entstanden an einem Tag gleich viele wunderbar bunte Kunstwerke.

Abdeckfolie für den Tisch, verschließbare Gläser für die Farben.

Schulstufe 6
Schulstufe 3


Schulstufe 7
Ein Versuch auf Wellpappe.
Schulstufe 3

Schulstufe 1
Total getupft.
Schulstufe 6, Star mit Eiern und Jungvögeln
Kindergarten
Kindergarten
Die "Berol" Farben lassen sich vielseitig einsetzen und gemischt mit Bastelkleber (8:2) kann man sie sogar als Fensterfarben verwenden! 
Zum Malen und Schreiben habe ich ein tolles Video entdeckt, das meine Kinder inspirieren soll, ihre Kalligrafiesets hervorzukramen. Ich bin schon neugierig auf die Ergebnisse. Ob sie nun auch ihre Filzstifte zusammenkleben? Ich werde es auf jeden Fall versuchen!


Mittwoch, 9. September 2015

Fahrradwerkstatt und starke Frauen...

... oder ein neuer Fall für "Selfwoman". Habt ihr schon einmal den Reifen eines uralten Kinderrades gewechselt? Also das war mein erster und es war echt schwer, den steinharten Mantel von der Felge zu bekommen. Zu meiner Freude haben die Kinder die Räder vom Fahrrad abmontiert, nachdem ich die festgerosteten Schrauben mit allen erlaubten und unerlaubten Hilfsmitteln, wie Rohr- und Flachzange, gelockert hatte. Mein Plan war, den Kindern zu zeigen, wie man Reifen wechselt, Ventile einrichtet, Lenker und Sitz verstellt, Bremsen nachzieht, Schaltung korrigiert, Kette schmiert und Kotflügel repariert, damit sie diese Arbeiten später einmal selbst durchführen können. Und es funktionierte! Ich benötigte zwar zwei Tage (weil ich nach dem ersten Reifenwechsel nicht mehr genügend Kraft in den Händen hatte), aber nun sind alle Räder generalüberholt. Witzig ist, dass sich bei der ersten gemeinsamen Ausfahrt mein(!) Fahrradständer lockerte, sodass wir erst weiterfahren konnten, nachdem ich ihn mittels Fahrradschloss provisorisch am Rahmen befestigt hatte.
Insgesamt machte uns die Arbeit, wenn auch nicht so einfach wie gedacht, großen Spaß und wir konnten alle daraus lernen (fürs Leben).

Schlauch und Mantel getauscht.

Kleine Helfer, große Hilfe.

Um meine kürzlich begonnene Serie, "Starke Frauen" (Gedankenseite), fortzusetzten und um mich nicht, wegen ein paar neuer Reifen, als Heldin darzustellen, stelle ich nun eine richtig starke Frau und liebe Freundin vor, die sich in der internationalen Parkour und Freerunning Szene bereits einen Namen gemacht hat. Das Besondere, sie unterrichtet nicht nur Sport, sondern ihr könnt euch gerne an sie wenden, um Kindern eine Schnupperstunde oder eine Ausbildung angedeihen zu lassen. Dazu bitte einfach über Facebook oder mittels Kommentar bei Youtube direkt mit Christanja Kontakt aufnehmen.




Zum letzten Video, von dem ich anfangs dachte, es zeige ihre aktuelle Leistung, meinte Christanja, da habe sie gerade erst mit Trainieren begonnen(!). Aber seht einfach selbst, wie rund und gleichförmig sie, im Vergleich zu anderen Größen dieser Sportart (Video 2), ihre Bewegungsabläufe gestaltet.
Schön, dass sie mit viel Freude und Engagement ihr Wissen und Können an Kinder weitergibt!

Donnerstag, 3. September 2015

Ich liebe...

... Überraschungen am Morgen! 
Dass sich die Kinder über das Einstandsgeschenk einer Freundin sehr freuen ist klar, wenn man...

die bunten Pakete öffnet und


diese fantastischen Bausteine sieht!



Logisch, dass die Kinder mit dem tollen Naturprodukt sofort ihre
pädagogisch-kreativen Ideen umsetzen!

Apfelbaum, Eiche, Affenbrot- und Mammutbaum,
eine Höhle
und ein Murmellager entstehen.
Bei http://www.echtkind.de/  kann man diese gewachsten Bauklötze und andere wunderschöne, hochwertige Spielsachen erstehen.
Die zweite Überraschung kam nicht mit der Post und war für mich bestimmt (siehe unten).