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Freitag, 5. Februar 2016

...und bunter!


Nach dem Kreativitätsausbruch meiner Kinder konnte ich mich nicht länger beherrschen. Der Kleister und die bunten Papiere sind einfach unwiderstehlich. Allerdings habe ich mich entschieden, fertige "Rohlinge" zu verwenden. Diese Papierlampenschirme gibt es im Baumarkt um wenig Geld und sie schreien förmlich nach Farbe.
Auf der Vorhangstange befestigte ich Blumendraht, sodass es möglich war, die Kugel in alle Richtungen zu drehen und nötigenfalls sogar umzudrehen. Man kann theoretisch alles auf die Papieroberfläche kleben, wobei ich am liebsten mit Kleister arbeite und dessen Klebekraft insofern begrenzt ist, dass es einem nicht möglich ist, zu schwere Dinge festzukleben. Für Perlen oder Metallteile sollte ein Kraft- oder starker Bastelkleber verwendet werden. 

Mein Arbeitsplatz.

Märchenwolle und bunte Federn, Papier und Servietten.
Schwarzes Tonpapier und Märchenwolle bilden ein Muster,

das zu unserem Vorhang passt.

Zeitungsausschnitte, Buchseiten und ein Kreuzworträtsel für die

Lampe in der Bibliothek


Effekte durch überlappendes, wahlweise gerissenes und geschnittenes, Papier.

Mein Lieblingsexemplar.

Für den Batikeffekt Lebensmittelfarben mit Wasser

anrühren, in eine leere Sprühflasche füllen

und auf den vorher mit Wasser befeuchteten Schirm sprühen.

Warme Farben fürs Wohnzimmer.

Feueroptik mit gelben, orangen und gemusterten Servietten, Transparentpapier.


Stoffreste eignen sich ebenfalls sehr gut!


Bunte Federn fürs Kinderzimmer. Hier muss man

behutsam vorgehen, da die Federn sonst unschön

verkleben. Auf gekleisterte Stelle legen und einmal sanft fest-kleistern.

Das vorerst letzte Exemplar passt sich, wie

die anderen auch, der Einrichtung an. Verwendet habe ich Krepppapier

und schwarze Märchenwolle für die Spiralen.

Die Arbeit an den Lampenschirmen bereitet ebenso viel Freude, wie die Ergebnisse beleuchtet zu betrachten. Ideal für alle, die perfekt auf die Einrichtung abgestimmte Lampen haben möchten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Achtung! Wenn der Ballon zu feucht wird, kann sich der Metalldraht, der die Lampe innen spannt, aus der Verankerung lösen. In diesem Fall vorsichtig wieder einsetzen und trocknen lassen. Dann kann wieder weitergeklebt werden. Kleine Löcher oder Risse im Papier können mit der gleichen Technik ganz einfach repariert werden.
Derartige Leuchtobjekte können auch leicht von oder mit Kindern hergestellt werden. Meine erste, größere Kugel habe ich gemeinsam mit den Kindern, unter Verwendung verschiedenster Motiv-Servietten und einer Menge Glitzer-Monden, gestaltet. Bei kleinen Kindern ist lediglich darauf zu achten, dass sie den Pinsel sanft über die empfindliche Oberfläche führen. Meiner Meinung nach eignet sich so ein herrlich individuell gestalteter Lampenschirm auch gut als Geschenksidee!

Dienstag, 2. Februar 2016

Jetzt wird´s bunt!

Heute zeige ich tolle Lampenschirme, die meine Kinder gefertigt haben. Einfach einen Luftballon aufblasen, Maizena (Maisstärke) mit Wasser zu Kleister kochen, Ballon einstreichen (großer, weicher Pinsel) und mit jeweils einer Lage von Küchentüchern oder Servietten (sonst bilden sich zwischen den einzelnen Lagen Blasen!) bekleben, wieder kleistern, wieder eine Lage. Es sollten pro Ballon mindestens drei Schichten aufgetragen werden, da das Papier sonst zu dünn ist und beim Trocknen reißt. Die Ballons stellt man während des Arbeitens am besten in eine Kaffeetasse, so bleibt unten (beim Knopf) ein Loch, das später genau auf unsere Spots passt. Achtung, Temperaturschwankungen beim Trocknen können zum vorzeitigen, unerwünschten Platzen der Ballons führen. Sind die Kunstwerke trocken, Luftballon anstechen und entfernen, mit Draht durchbohren und an den Glühbirnen (LEDs oder Energiesparlampen, herkömmliche Birnen werden so heiß, dass die Papiergebilde Feuer fangen) befestigen. Achtung, Stromschlaggefahr! In unserem Fall handelt es sich um eine 12Volt Leitung, da kann nichts passieren, bei 220Volt Leitungen isolierten Draht verwenden oder Fachmann hinzuziehen.















Wer genau hinsieht, erkennt, dass meine fantastischen Kreativlinge auch andere Materialien, wie Ostergras, Transparent- und Krepppapier verwendet haben.
Und wer denkt, es mache keinen Unterschied, der sehe und beurteile selbst:

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Wandmalerei

Nur so als Idee für zwischendurch zeige ich eine kleine Wandmalerei, die ich mit Hilfe von Pastellkreide, in der Ecke meines Schlafzimmers gestaltet habe. Zufälliger Weise hat mir eine liebe Freundin, genau als mein Bäumchen fertig war, eine Blüten-Lichterkette geschenkt, die nun, nachdem ich sie mit lila Farbe bemalt habe, das kahle Eck in eine gemütliche Leseecke umgewandelt hat.





Falls man mit Pastellkreide Wände gestaltet, sollte man in Betracht ziehen, das fertige Werk mit Fixierlack zu besprühen, um ein unabsichtliches Verwischen zu verhindern. Auch, wenn mein Werk eine wenig aufwändige Arbeit ist, so möchte ich diese Technik, Pastellkreide auf Wand, mit euch teilen, weil sie sich leicht, schnell und überall anwenden lässt. (Und gerade in der kalten Jahreszeit, ist es schön, wenn der Raum durch ein blühendes Bäumchen erwärmt wird.)
Die "Früchte" sind kreisförmige kleine Bildchen, die ich laminiert und anschließend mit Pata Fix angebracht habe.

Freitag, 27. November 2015

Kreative Geschichte

Geschichte zählt, um nicht zu deutlich zu werden, nicht gerade zu den Lieblingsgegenständen meiner Kinder. Der Grund für diese Aversion liegt in der Tatsache, dass der Lernstoff in diesem Fach nicht nur längst überholt, sondern auch kaum in Bezug auf die Gegenwart behandelt wird. Gleiches gilt für die Evolutionstheorie, bei der es sich, wie der Name schon sagt, um bloße Theorie handelt. Dass diese Theorie als absolute Wahrheit verkauft und somit ganz genau wiedergegeben werden muss, stellt für meine Kinder eine ebenso große Hürde dar, wie zum Beispiel die Tatsache, dass man inzwischen längst festgestellt hat, dass die Pyramiden Teil eines weltumfassenden Energienetzes darstellen und nicht, wie allgemein behauptet, als große Gräber gedient haben. Die Kinder haben gelesen, dass es in Theorie und Praxis nicht möglich war, die Toten durch diverse enge, ansteigende Gänge zu schaffen. Dass viele Rätsel unserer Welt noch nicht gelöst sind, soll, meiner Meinung nach, kein Grund sein, Unwahrheiten kurzer Hand als Wahrheit zu klassifizieren. 
Die Kinder wissen mittlerweile, dass sie vieles lernen und wiedergeben müssen, was längst widerlegt und überholt ist. Dass ihnen das schwer fällt, kann ich gut verstehen.

Ihre Hauptmotivation ist selbstverständlich im Erreichen der Lernziele begründet. Eine Idee, die helfen soll, sich das unfundierte Wissen dubioser Unterrichtsgegenstände zum reinen Zweck der Wiedergabe und des anschließenden Löschens anzueignen, stammt von meinem Sohn, Schulstufe 7. Er hat, in liebevoller Kleinarbeit, den Umschlag seines Geschichteheftes gestaltet, um es lieber in die Hand zu nehmen und um lieber darin zu arbeiten.



Über vieles lässt sich streiten, aber dass Inhalte der Schulbücher einfach seit Jahren gleich und nicht auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, mag in der Tatsache liegen, dass es einfach praktischer für die Ausbildner ist. So braucht man nicht mehr als ein (veraltertes) Schulbuch, das Wissen aus der Lehrerausbildung und einen Lehrplan aus der Hitlerzeit. Ein weiterer Grund scheint für mich in der Tatsache zu liegen, dass diese Lerninhalte dazu herangezogen werden, die Welt vor einem Zuviel an Denken und Nachfragen, der Möglichkeit freie Energie zu nutzen und vielen anderen positiven Folgen zu bewahren. Schade, dass die Unterrichtsbeauftragten keine Notwendigkeit erkennen, sich selbst und die Schüler auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen. Aber wahrscheinlich spielen sie lieber auf ihren Smartphones herum, oder was weiß ich, worin die Gründe liegen, sich so vor der Realität zu verschließen. Schade, aber passend für die Zeit in der wir leben, passend, um willenlose Arbeitssklaven heranzuziehen, passend, für die wenigen, selbst auserkorenen Machthungrigen, die den Zugang zu verborgenem Wissen für ihre eigenen (negativen) Zwecke auszunützen versuchen. 

Mittwoch, 18. November 2015

Lieblingsbild(er?)

Meine Tochter hat ein paar Bilder mit ihren neuen Filzstiften gezeichnet. Ehrlich gesagt, ich kann mich zwischen Regenbogenkatze und bunten Menschen beim besten Willen nicht entscheiden.

Regenbogenkatze


Das Buchstabenmeer

Die Themen ihrer Bilder ließen sich auch als Vorgaben für ein Werk im Rahmen der Bildnerischen Erziehung oder zum Trainieren der Feinmotorik verwenden, bestehen ihre Strichmännchen doch aus den Formen der bekannten Schwungübungen.

Mittwoch, 11. November 2015

Kapselmännchen

Die große Freude über geruchsneutrale, neue Kronkorken (Lagerhaus) initiierte die Gestaltung dieses herzigen Männchens. Mein Sohn, Schulstufe 3, hat es mit Hilfe einfachster Hilfmittel (Hammer, Nagel, Zahnstocher, Beißzange, Blumendraht und etwas Heißkleber) hergestellt.




Der freundliche Geselle ziert nun strahlend mein Fensterbrett.