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Freitag, 10. Juli 2015

Zauberflöte

Für alle, die nicht regelmäßig in der Lehrmittelboutique vorbeischauen und als Erinnerungsauffrischung für die, die unser neuestes, gemeinsames Werk schon beäugt haben...



... zwei tolle Hefte in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, inklusive Stäbchentheater, gestaltet von der unglaublich fleißigen Marisa Herzog mit Hilfe meiner Illustrationen. Viel Freude mit dem wunderbaren Material!

Sonntag, 1. Februar 2015

Getreide

Das Thema Getreide ist sehr vielfältig und kommt bei den Kindern immer gut an. Sie lieben die dazugehörigen Aktivitäten, wie Brotbacken, Getreideernten und -bestimmen oder Bastelarbeiten (hier zeigen meine Kinder Ideen zum Basteln mit Mais). Wir haben viel Materialien zu dem Thema, genau gesagt eine ganze Mappe mit Informations- und Arbeitsblättern, Plakate, Bücher über Gräser und Landwirtschaft im Vergleich von früher zu heute, verschiedene Karteien, unter anderem von Monika Wegerer, Marions Kruschkiste und wunderbare Materialien aus der Lehrmittelboutique.

Ausmalbild, Kindergartenmaterial
Unsere Umsetzung von
Marions Lapbookvorlage.
Getreidekreise brauchen eine
schöne Verpackung aus einer CD Hülle.
Vom Flohmarkt habe ich schon vor längerer Zeit eine ganze Schachtel mit kleinen Teedosen mitgenommen. Bis zu dem Zeitpunkt, als wir für diverse Getreidesorten kleine Schauboxen suchten, standen sie nur herum, weil die meisten Kärtchen immer noch zu groß dafür waren. Noch besser als die Sichtboxen finde ich unsere Resteverwertungsidee...


...nahezu unzerstörbare, super klingende Kastagnetten aus den kleinen Deckeln, einfach mit Klebeband gefertigt! Dieses Exemplar hält nun schon Jahre (gekaufte Exemplare fielen nach kurzer Spielzeit einfach auseinander) und wird sehr gerne verwendet. Das einzig Wichtige beim Kleben ist, dass die Ränder frei von Klebeband bleiben, da dies den Klang negativ beeinflusst.




Mittwoch, 7. Januar 2015

Schräge Vögel

Es waren einmal ein Eierkarton und eine Eulen-Idee, die Susanne bei Pinterest gepinnt hat, die sich durch Zufall (weil ich mit den Fingern drinnen stecken blieb) in ein lustiges Projekt verwandelten.
Hier sind 4 Fingerpuppen aus einer Eierschachtel:



3 Schräge Vögel,
eine Rückseite mit Augen und großem Maul und
Nummer 4 eine süße Maus!

Man könnte die Formen noch sorgfältiger ausschneiden, mit Wolle oder Stoff bekleben, außer, wenn die Kinder (so wie meine) schon unbedingt los spielen, in andere Rollen mit verstellten Stimmen schlüpfen und gemeinsame Abenteuer kreieren möchten.

Das war jetzt ein direkter Einstieg nach unseren (von Erkältung und Husten geprägten) Ferien!
Wenn ich jetzt auch nicht so erholt bin, wie geplant, die Feiertage waren angenehm, stressfrei und, obwohl wir nichts für die Schule arbeiteten, voller neuer Ideen! Starke Überraschungen, unerwartete Geschenke und liebe Freunde perfektionierten den Beginn des neuen Jahres.
Für den Rest von 2015 versuche ich mich mehr an Marisas Elan und ihren Vorsätzen (die ich mir gleich zum Desktophintergrund gemacht habe) zu orientieren, wobei die Produktion von Unterrichtsmaterial bei uns im blog nachrangig bleibt und ich das Komponieren, aus Sicherheitsgründen (Gefährdung der allgemeinen Ohrengesundheit) lieber anderen überlasse.

http://www.lehrmittelperlen.net/


Die Lehrmittelperlen-Leserinnen werden schon gesehen haben, dass Marisa gleich mit mehreren fantastischen neuen Heften in ihr Jahr gestartet ist, allen anderen kann ich nur empfehlen, die Lehrmittelperlen hier zu abonnieren, um von dem riesengroßen Angebot (Vorschule bis 6. Schulstufe) profitieren zu können.

Bei den fantastischen 5 wird es heuer mit dem bekannten "Kraut und Rüben" von Ideen, Spielen, Büchern, Rezepten und Gedanken weitergehen.
Lieber würde ich alle Beiträge in eine Ordnung pressen, aber dazu sind unsere Aktivitäten einfach zu unkalkulierbar.
Wir hoffen, dass ihr weiterhin gerne einen Blick auf unsere Seite werft! Ideen, Anregungen oder Fragen könnt ihr wie gewohnt gerne in den Kommentaren oder per Kontaktformular hinterlassen, eure Beiträge waren stets inspirierend und in jedem Fall konnte ich daraus etwas lernen, besser verstehen oder einfach die Bestätigung finden, dass meine Arbeit nicht umsonst ist. Danke dafür!  

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Versteckt!

Zu Halloween suchte ich nach einer Idee, die den ganzen Tag über die Kinder aller Altersstufen abwechselnd beschäftigen sollte. Sicher haben wir viel anderes gespielt und gebastelt, aber dabei, dass weniger "traffic" am Tisch herrschte, halfen meine Tierverstecke. Der Plan hat funktioniert, den ganzen Tag über wurden die beiden Flaschen gerüttelt und geschüttelt. Die Kinder notierten oder merkten sich die Anzahl der kleinen Plastiktiere (Schlangen, Fledermäuse, Haie, Echsen,... alles, was durch die Öffnung passte), die in den einzelnen Flaschen versteckt waren. Außerdem habe ich den Schwierigkeitsgrad des Spieles variiert, indem ich in eine Flasche mehr Material stopfte.

Verpackungsmaterial, Blumenerde, Glitzer, Perlen, Spielsteine,
2 verschiedene Stoffflicken zur Unterscheidung.
Nachdem den Tag über kräftigst gerüttelt und geschüttelt wurde, beschäftigte das Ausleeren und Sortieren abends den Kleinsten auf sehr angenehme und ruhige Weise.

Eins von mehreren Tafelbildern

Ein anderes Versteck wartete auf Einbruch der Nacht, ausgerüstet mit Taschenlampe ging es in ein dunkles Zimmer, indem jeder zwei kleine Ungeheuer, die vorher aber nicht bekannt waren, aus der Suppe des Grauens holen durfte.

Reinlangen, raten, bergen.
Mit der Lampe untersuchen.
Dem Kleinsten hat so sehr geekelt, dass er den Schleim-
Spaß sicherheitshalber nur bei Licht genießen wollte!
Riesentiere (made in China mit Weichmacher, ich weiß,
aber mein innerer Biologe wollte sie unbedingt!)

Und mir ist auch klar, dass jetzt bald Weihnachten ist und nicht Halloween, deshalb noch eine pädagogische Winter-Idee. 2 durchsichtige (Lebensmittelverpackungs-)Tassen, die genau aufeinander passen, sammeln. Eine Tasse füllen und mit Heißkleber die zweite festkleben. Jetzt kann wieder geschüttelt werden, diesmal wirbeln Schneeflocken, -bälle und Eis durch die Packung und verdecken die Wörter, aus denen die Kinder eine Geschichte schreiben/erzählen sollen. Mir ist egal, wieviele Wörter verwendet werden, Hauptsache es macht Spaß. Die Füllung haben wir gemeinsam gestaltet.

Styropor, Salz, Lametta, Glitzerfaden, Wolle, Wollbälle, 
Alufolie und eine Feder bilden die Winterkulisse.
Die Styroporbrösel haben wir aus Verpackungsmaterial gemacht.
Kronkorken beschriftet, Rückseiten als Schneeflocken bemalt.
Gut zukleben!!
Beim Schütteln klingt es super, wie kleine Glöckchen!

Die Kronkorken haben auf der einen Seite einen negativen Beigeschmack (sie kommen von meinem Vater, der sich null für seine Enkel interessiert, er weiß nicht einmal ihre Namen), andererseits sind sie pädagogisch sehr wertvoll. Warum?
  1. Sie helfen sehr anschaulich bei der Erklärung, warum der Opa kein richtiger Bilderbuch-Opa ist, wie man sich das wünschen würde,
  2. sie stinken zum Himmel und müssen x-mal gereinigt werden (in verschlossenen Gebinden mit Putzmittel einweichen, öfter austauschen, hört nie richtig auf zu stinken!), dabei bemerken die Kinder den ekeligen Geruch, sie vergleichen mit dem gefaulter Äpfel im Garten, wir besprechen die gesundheitsschädigende Wirkung und die Produktion der verschiedensten Alkohlarten auf der Welt, bis die Kinder schließlich meinen, die Affen, die alkoholhaltige Früchte fressen, hätten das vielleicht von den Menschen abgeschaut! Ha, auf diese Idee muss man mal kommen!
  3. Kronkorken sind super zum Basteln geeignet.
Für die Winterschüttelbox kann man genauso gut einfache Kartonplättchen oder Plastikstoppel verwenden, angemerkt für alle, die keinen zuverlässigen Lieferanten haben oder keinen Wert auf das Geräusch legen.
Gefallen hat mir, dass auch die noch-nicht-Leser an der Box interessiert waren, sie haben einfach Schneeflocken gezählt, anstatt die Wörter zu lesen.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Sänger und Singen

Eine Idee für Bildnerische Erziehung und den Musikunterricht. Im Bild oben ist ein Portrait eines Sängers entstanden (Schulstufe 5). Die jüngeren Geschwister waren von dem Bild begeistert und bastelten unter Anleitung des großen Bruders verschiedene Mikrofone, die nicht nur super aussahen, sondern wirklich zum Singen verwendet wurden. Es war lustig, auch der Jüngste machte eifrig mit.



Für die Schule könnte ich mir vorstellen, dass die Kinder ein Portrait-Foto von einem Sänger, Filmstar... mitbringen, das sie dann abzeichnen. 

Donnerstag, 14. August 2014

DIY Tonleiterspiel

Diese Anleitung kommt beinahe ohne Worte aus, ich hoffe, sie gefällt euch trotzdem. Eine einfache Schachtel habe ich ganz schnell mit Lack-Spraydosen lackiert, Stoppel von Wasserflaschen in drei verschiedenen Farben und eine kleine Aufbewahrungsschachtel einfärbig.

Design und Farben sind beliebig.
So kann man sich noch wenig vorstellen.
Als zusätzliche Hilfe sind Klaviertasten mit Ganz- und
Halbtonschritten eingezeichnet.
Hier drinnen wäre noch Platz für andere Spiele zum
Musikunterricht.
Tonleitern legen,
ändern
und verstehen!
So sieht es ferig aus, der Notenschlüssel dient gleichzeitig
als Aufbewahrungsschachtel.

Zuordnungsspiele
Stoppel sammeln und los geht´s!
Das Spiel ist, denke ich, noch ausbaufähig, man könnte zum Beispiel zu zweit auf Zeit spielen, oder ein schnelles Memor-darf man nicht sagen!- für Zwischendurch, indem man die Stoppel einfach wendet.

Was haltet ihr davon? Gute Idee, oder Niete? Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung sagt! (Apropos feedback, ihr findet mich auch bei fb und Pinterest)