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Freitag, 7. August 2015

Zündeln (3)

Bei diesem, vorerst letzten, Feuerabenteuer durften die Kinder verschiedene natürliche und künstliche Dinge in Brand setzten und konnten so vieles beobachten und lernen. Wieder verwendeten wir eine alte Kerze, Schutzausrüstung, Löschwasserkübel und arbeiteten im Freien, damit nichts passieren und der Rauch abziehen kann.


Interessant, wie die Blätter aussehen, nachdem nur eine kleine Ecke in die Flamme gehalten wurde! Mit den vielfältigen, vom Entzündungspunkt weglaufenden schwarzen Mustern haben wir nicht gerechnet. Beim Salbeiblatt erkennt man es weniger deutlich, als


hier. Der Rand verbrennt und es breitet sich ein schwarzer Streifen über die Blattoberfläche aus. Die Kinder sehen die Ähnlichkeit zu frischen Kräutern, die in kochendes Wasser geworfen werden, denn auch die werden dunkel. Ehrlich gesagt, dachte ich erst, dass der Russ der Flamme die Verfärbung hervorruft, aber wenn man genau hinsieht und darauf achtet, dass sich kein Russ an der Unterseite anlegt, erkennt man, wie sich die Verbrennung ausbreitet, sie wird also über die Blättadern weitergeleitet.


Trockene Blätter verbrennen rasch, großflammig und hinterlassen Asche, die Verbrennungsreste werden angefasst und untersucht. Manche Blätter hinterlassen Aschefäden, während andere Überreste die Form des Blattes beibehalten und erst bei Berührung zerfallen.

Die trockene Blüte flackert stark auf und brennt wie ein Feuerball. Auch Löwenzahnblüten verhalten sich so, weil die festen Teile dünn und von viel Sauerstoff umgeben sind.


Ein Flugblatt vom chinesischen Ahorn, wie das wohl brennen mag?


Zu unserer Verwunderung brennt es sehr schwer und die Form der Ver
brennungsrückstände ähnelt der des kleinen Plastikstücks, das wir auch in die Flamme hielten.




Nachdem alles ganz furchtbar gerochen hat, versuchten es die Forscher mit Nadeln an Stelle der Blätter und endlich ein Dufterlebnis. Die größeren Kinder belehrten die Kleinen, dass das enthaltene Harz so gut duftet.


Während der Experimente wird klar, dass natürliche Materialien beinah rückstandsfrei verbrennen, bei künstlichen Stoffe hingegen große Rückstandsmengen, mehr Russentwicklung und grässlicher, beißender Gestank beobachtet werden kann. So kann man auch unterschiedliche Gewebe und Fäden ganz einfach auf deren Zusammensetzung hin untersuchen (Brennprobe).

Schlaue Köpfe stellen fest, dass eine Fackel ein mit nicht brennbarem Material eingestrichener oder umwickelter, brennbarer Stecken oder Ast ist, also was liegt näher für die kleinen Zündler, als Hölzer in Wachs zu tauchen und anzustecken. Und siehe da, es klappt wirklich gut und das Holz brennt nur sehr langsam unter der Wachsschicht ab.


Die Ergebnisse der Züdelaktionführten führen zu unterschiedlichsten Überlegungen, zum Beispiel, dass Verbrennungen der menschlichen Haut durch geschmolzenes Plastik, das sehr langsam abkühlt, klebrig und übelriechend ist, sicher sehr schmerzhaft sind, dass Papier zu den pflanzlichen, natürlichen Stoffen zählt und dass Rauch im Allgemeinen giftig ist und nicht eingeatmet werden soll.



Als wir die Kerze löschten und die Spuren unseres Treibens beseitigten, testete meine Tochter, ob man mit den verkohlten Ästen, die ihre Finger schwarz färbten, auch schreiben kann. Und es funktioniert...


Wir erforschten gemeinsam den Prozess, der unter anderem in einer Köhlerei stattfindet, die sogenannte Pyrolyse, und wiederholten Unterschiede und Ähnlichkeit von Holz-, Braun- und Steinkohle und den Begriff "fossile Brennstoffe".

Donnerstag, 5. März 2015

Cowboy Schreck

Heute stelle ich eine besondere Art von Gesellschaftsspiel vor, nämlich das "Stressspiel". Dabei geht es darum, möglichst schnell alle Teile zusammenzubauen, ohne nervös oder gar unvorsichtig zu werden.


Die Hinterbeine einrasten lassen, schnell alle Teile aufladen!
Eine heikle Angelegenheit!
Wenn das Muli springt, fällt die Ladung hinunter!

Ein weiteres Spiel, das ähnlich funktioniert, heißt "Pannen Paul", dabei setzen bis zu vier Spieler je ein kleines Auto zusammen, gelingt es nicht in der vorgegebenen Zeit, fliegt das Auto in die Luft!



Beide Spiele kann ich, besonders für Kinder die Probleme haben mit Stress umzugehen, empfehlen. Pannen Paul ist eines der beliebtesten Spiele in unserer Kleingruppe, wobei wichtig ist, den Kindern erst ohne Zeitvorgabe zu zeigen, wie man die Autos zusammensetzt und sie das auch üben zu lassen, sonst macht es keinen Spaß.
Während des Spielens ist es das Wichtigste, wie auch in einer Prüfungssituation, ruhig und entspannt zu bleiben und nicht aufzugeben.

Ein andere Stress-Thematik, außer den jährlichen Prüfungen, sind die unzähligen Zahnbehandlungen, die ich unter schrecklichen Schmerzen bis hin zur gewaltsamen Entfernung des brutalsten Arztes bereits hinter mir habe. Meine neue, unschlagbare Lösung ist die Behandlung mit Lachgas. Man benötigt zwar trotzdem eine Spritze und ist bei Bewusstsein, aber das Zeitempfinden ändert sich so stark, dass eine Stunde erscheint, als wären es wenige Minuten! Außerdem wird das Gas über die Lunge aufgenommen, es schädigt oder vergiftet also nicht den Organismus und nach der Gabe reinen Sauerstoffs ist man wieder fahrtüchtig. Nicht nur erleichternd für mich, sondern auch bei Kindern kann diese "Dämmerschlaf-Sedierung", die noch dazu unerwartet günstig ausfällt (60 Euro pro halber Stunde), durchgeführt werden. Kein Stress und keine unnötige Angst mehr vorm Zahnarztbesuch!

Montag, 16. Februar 2015

Waffelideen

Heute gibt es endlich mal etwas zu essen...
(Für die Rezepte gilt wie immer: Alles "bio", Rapsöl, Himalayasalz, Rohrohrzucker)
  • Tomaten-Spinat-Waffeln
    Grundteig:
    3/4 kg Dinkelvollkornmehl, 1 Würfel Hefe, 2TL Salz, 1/8 l Öl, 1 Tasse Haferflocken, 1TL Zucker, weniger Wasser als nötig zugeben und aufteilen.
    Rot:
    Grundteig ergänzen mit 1 Ei, Chilli gemahlen, 2 EL Paprikapulver Edelsüß, Tomaten passiert und 3 EL Leinsamen
    Grün:
    Zur zweiten Hälfte des Grundteiges 1 Ei, 1/2 geriebene Zucchini, Brennessel- oder Blattspinat

    Die Flüssigzutaten zugeben, bis der Teig so weich ist, dass man ihn gut im Waffeleisen verteilen kann, zuerst einen Roten Klecks in die Mitte, anschließend grün außen herum. (Die Grundidee (Facebook) dazu war eine mit Lebensmittelfarben gefärbte süße Waffel, die fertig aussah, wie eine halbierte Wassermelone. Nachdem wir Lebensmittelfarben ausschließlich zum Basteln verwenden, entstanden daraus die Tomaten-Spinat-Waffeln.)
  • Schokowaffeln
    3/4 kg Dinkelvollkornmehl, 1/2 l Öl, 6 Eier, 1/2 Pkg Haferflocken, 1 Pkg Kakao, 1/2 Pkg Nüsse oder Kokosette, Vanille, eventuell Rum, Wasser nach Bedarf
  • Melonentorte
    Aus zu hart gewordenen Schokowaffeln (oder extra gebackenen) lässt sich diese hübsche Torte zaubern. Die Art der Creme ist beliebig, in meinem Fall habe ich einfach Mascarpone mit etwas Rahm, Zitronenschale, Vanille und Zucker vermischt.
    Gugelhupfform mit Frischhaltefolie auskleiden, hauchdünn geschnittene Melonenscheiben einlegen, abwechselnd helle Creme und dunkle Waffelbrösel schichten. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen, stürzen.
  • Aus definitiv zu hart geworden Waffeln und einem misslungenen Baiser entstanden die wohl leckersten Weihnachtskekse des letzten Jahres.
    Waffelmakronen
    Waffeln zerbröseln (eventuell in ein Gefriersackerl packen und mit Nudelholz oder Hammer zertrümmern) und mit folgender Rezeptur vermengen:
    3 schaumig gerührte Eiklar, Zucker, Schale einer Orange, 2 EL Maizena. Kokos-, Haferflocken und Cashews in kleiner Kaffeemühle fein mahlen (2 mal befüllt), dazu geben.
    Nicht zu heiß (170°C) backen.



  • Abgesehen davon, dass viele Naschereien des letzten Adventkalenders aus Waffeln hergestellt wurden (Cakepops, Kerzen, Dinosaurier, Igel, Schneebälle und der Boden des Puddings), habe ich noch ein leckeres Rezept notiert (leider ohne Foto).
    Waffeltiramisu
    Für die Creme eine Pkg Mascarpone mit einem Becher Sauerrahm und einem halben Becher Topfen mischen, Saft und Schale von einer Zitrone zugeben.
    Schokowaffeln in einer Mischung aus Apfelmus, (warmem) Wasser und (wer möchte) etwas Rum einweichen und abwechselnd mit der Creme in eine Form schichten. Mit Creme abschließen und mit Kakao bestäuben.
  • Salzige Waffeln
    Man kann den Grundteig (3/4 kg Dinkelvollkornmehl, 1 Würfel Hefe, 2TL Salz, 1/8 l Öl, 1 Tasse Haferflocken, 1TL Zucker,  Wasser) beliebig abwandeln, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wer keine Idee hat, ich habe ein paar bewährte Kombinationen aufgeschrieben. Wasser immer am Schluss zugeben, so kann der Teig durch das Gemüse nicht zu feucht werden!
    1. Pizzawaffeln
      Grundteig mit 3 Tomaten in kleinen Würfeln, 1 gewürfelten Paprika, 10 klein geschnittenen Oliven, einer Kugel Mozzarella, Knoblauch und Zwiebel nach Belieben, Salz, Oregano, Thymian und Basilikum ergänzen.
    2. Waffeln mit Extrawurstgeschmack
      Grundteig mit Leinsamen, Sesam, Salz, einer geriebenen Kartoffel und 4 geriebenen Knoblauchzehen ergänzen. Beim Backen riecht es, wie in einer Wurstfabrik- und es schmeckt auch ähnlich! (In Extrawurst ist ja auch, bis auf eine verschwindend kleine Menge tierischer Nebenerzeugnisse, nicht viel anderes drinnen, als Mehl, Wasser und Knoblauch.)
    3. Spinatwaffeln
      Zum Grundteig 4 Eier, 1/4 Pkg geriebene Haselnüsse und 1/2 Pkg Fetakäse in kleinen Würfeln geben. Unterdessen 1/2 Pkg Blattspinat mit Zwiebel und Knoblauch in Öl anbraten, bis der Großteil der Flüssigkeit verdampft ist, kurz abkühlen lassen und unter den Teig mengen.
      (Dazu passt besonders gut Tomatensuppe mit Szechuan Pfeffer und Ingwer.)
    4. Tomatenwaffeln
      Lassen sich nach dem Rezept ganz oben zubereiten, man kann aber auch übriggebliebenes Tomaten-Gemüse Sugo mit Linsen oder Sojabohnen (heißt bei uns "Falsche Spaghetti Bolognese Soße") dazugeben!
  • "Falsches Beef Tartare"
    Ein wirklich ganz einfaches und günstiges Rezept, das von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken ist. Auch hier gilt, man kann alles mögliche (Oliven, Kapern, geriebene Karotten, Essiggurkerl, Paprikapulver, frische Kräuter,...) ganz nach Lust und Laune ergänzen!

    Grundrezept:
    1 Packung Reis-, Mais- oder Dinkelwaffeln (diese runden, gepufften Waffeln aus dem Supermarkt, keine gebackenen!) in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz fein zerbröseln. 1/2 Glas Tomatenmark, je 1 fein gehackte Zwiebel und Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Koriander, Majoran, Oregano, Worcestershire- oder (wem vor den Sardellen in der ersteren graust) Sojasoße, mindestens 4cl Raps- oder gutes Olivenöl und Wasser nach Bedarf zugeben.
    Gut verrühren und einige Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen, wird es zu fest, mehr Wasser oder Öl zugeben.

    Die Masse kann man nun entweder einfach als Brotaufstrich essen, oder verkochen! Ich habe das "falsche Faschierte" bereits in Spaghettisoße und verschiedene Bratlingteige gemischt, es gibt immer einen guten Geschmack ab.

    Lieblingskombination mit Tomaten und Mayonnaise.

  • Nur so als Idee, ob süß oder salzig, das Waffeleisen nicht ganz voll füllen und kleine Herzen backen!
  • Avocadoaufstrich
    Grundrezept:
    1 reife Avocado entkernen, schälen, zerdrücken. Zitronensaft, wenig (Soja-) Joghurt, zerdrückten Knoblauch, Salz und Pfeffer, eventuell Sojasauce dazu geben.
    Als Ergänzung eignen sich frische Kräuter, Tomaten-, Paprika- oder Zwiebelwürfel und Tabasco.

  • "Falscher Mozzarella"
    2 Tassen Wasser (oder 1:1 Wasser und Sojayoghurt), Salz, 1 Knoblauchzehe und 1 Tasse Cashews mit dem Stabmixer gut pürrieren. 3 EL Flohsamenschalen zugeben, gut vermischen und in Gefrierbeutel packen (als kleine Bälle, wie Mozzarella eben) und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
    Lässt sich wie das Original schneiden, essen und verarbeiten (Pizzabelag!).
  • "Glühwapfeln" (nein kein Schreibfehler! Sie schmecken nach Glühwein, dabei sind bloß Äpfel drinnen.)
    3/4 kg Dinkelvollkornmehl, 500 g Zucker, 1/4 l Öl, 3 El Haferflocken, 3 Eier, Abrieb von je einer Orange und Zitrone. 1 gemahlene Zimtstange, Pulver von 4 Nelken, 1 gehäufter TL Ingwer mit 2 klein gewürfelte Äpfeln und etwas Wasser kurz kochen und nach kurzem Überkühlen zu den Trockenzutaten geben. Wer möchte kann auch etwas Schnaps zufügen, die Waffeln schmecken aber auch ohne nach Glühwein! Achtung, den Teig nicht zu flüssig machen, da das Gebäck sonst innen feucht bleibt.

  • Schichttorte
    Helle Waffeln werden mit Schokocreme und Preiselbeeren, ähnlich dem Tiramisu, in eine Form geschichtet.

Sieht gut aus, oder?

Was mit Waffeln funktioniert, kann doch mit Doughnuts auch kein Problem sein...
  • Doughnutstorte
    Grundrezept:
    1/2 kg Dinkelvollkornmehl, 1 Pkg Walnüsse gerieben, 3 gr. Eier, 1/2 Würfel Germ, 1/2 l Reis-, Hafer- oder Sojadrink, 500g Zucker, etwas Maizena, Vanille, 1/8 l Öl
    In zwei Teile teilen und für die dunklen einfach 1/2 Pkg Kakao und etwas Zucker zufügen.

    Form mit Frischhaltefolie auskleiden, die Doughnuts mit Maronimarmelade (sehr lecker!) bestreichen und einlegen.
    Beliebige Schokocreme (in meinem Fall 1 Mascarpone, 1/2 Rahm, Zucker, Kakao) darauf verteilen, mit Doughnuts belegen. So lange wiederholen, bis alles aufgebraucht ist, mit Doughnuts abschließen, eine Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen und stürzen.

Samstag, 31. Januar 2015

Husten, Schnupfen, Heiserkeit

...wer kennt das nicht. Leider sind meine sonst so robusten Kinder schon längere Zeit in einem viralen Teufelskreis, ständig beginnt eine andere Nase zu laufen oder der Husten geht wieder durch die Runde. Aus diesem Grund musste ich wieder einmal in die Trickkiste meiner Oma greifen, die mich stets erfolgreich mit ihren Hausmitteln behandelte (Schmalzfleck, kalte und warme Wickel, Tropfen, Säfte, Inhalationen,...). Als ich dann, aus Bequemlichkeitsgründen, auf rosa Antibiotika-Hustensaft und andere chemische Keulen umgestellt wurde, hörte ich mit Husten gar nicht mehr auf! Ich weiß gut, dass ich mindestens ein halbes Jahr mit Fieber und Erstickungsanfällen die Schulbank drücken musste, sogar am Schikurs haben wir bellend, zum Teil mit Lungenentzündung und Codeintropfen (!) im Rucksack teilgenommen. Aus heutiger Sicht total unverantwortlich, überhaupt nachdem ich kurz nach der Schulzeit fast gestorben wäre, weil Antibiotika und andere schulmedizinische Wundermittel nichts mehr halfen.
Deshalb werden bei uns Kinderkrankheiten und die gängigen Erkrankungen erstmal mit Hausmitteln behandelt und was noch wichtiger ist, vollständig auskuriert, auch wenn das vielleicht manchmal etwas länger dauert, als ein paar Tabletten zu schlucken.
Das erste Mal probiert und gleich ganz gut geglückt ist
dieser Berg nicht zu harter Hustenzuckerl.
Zwiebel-, Knoblauchsirup mit Kräutern.
Wenn die Räucherkohle gar ist, muss die Herdplatte herhalten.
Zum Räuchern verwende ich Zeder, weißen Salbei, Süßgras und vorallem Beifußkraut, mit dem wir sogar schon einmal einer Lungenentzündung Herr wurden.

Ganz wichtig ist auch das Einreiben von Brust, Hals und Rücken, damit die Kinder ruhig schlafen und durchatmen können. Ich verwende keine Fertigprodukte, weil ich selbst davon Hautausschläge bekomme, sondern mische einfach befreiende, entkrampfende ätherische Öle (Kampfer, Thymian, Salbei, Teebaum, Pfefferminz,...) mit etwas Speiseöl und trage das Gemisch auf.

Ein Schmalzfleck ist ein im Backofen erhitztes Geschirrtuch, das mit Schmalz bestrichen wird und mit oder ohne Zwiebel oder ätherische Öle vorne und hinten auf die Lunge aufgelegt wird. Gut zudecken und damit schwitzen oder schlafen.
Für kalte und warme Wasseranwendungen verwende ich ein tolles Nachschlagewerk (natürlich ein Flohmarktfund), das wirkliche Geheimtricks birgt.




Hier habe ich noch für alle Freunde der Alternativmedizin das Rezept für die Hustenzuckerl, die wirklich leicht zu beißen und keine harten Splitter sind, notiert:

Als erstes einen starken Tee aus 250ml Wasser und beliebigen Kräutern (Thymian, Ecchinacea, Fenchel, Spitzwegerich, Eibischwurzel, Lungenkraut, Huflattichblüten, Salbei, Eucalyptus,...) kochen und mindestens eine Stunde ziehen lassen. Dann 400g kristallisierten Honig oder 300g braunen Zucker dazu geben und für mindestens eine Stunde unter ständigem Rühren kochen. Eventuell einige Tropfen ätherischer Öle (Pfefferminz, Teebaum,...) hinzufügen. Sobald die Masse am Topfrand fest wird, auf ein Backpapier gießen und noch warm in kleine Stücke brechen.

Das Rezept findet man, wie die anderen Beiträge mit dem Label "Kochen" archiviert auf unserer Rezepteseite.

Samstag, 24. Januar 2015

Frühstück

Neulich erst habe ich gelesen, dass viele Kinder (in Deutschland) ohne anständiges Frühstück und somit wenig leistungsfähig zum Unterricht erscheinen, dass die Schulen die wichtigste Mahlzeit des Tages schon vermehrt selbst anbieten. Wenn ich mich zurückerinnere war in meinem Elternhaus auch keine Zeit dafür. Erst bekam ich Kakao, später Kaffee. Als ich bereits mit 10 Jahren unter extremen Magenschmerzen litt und mich der Hausarzt fragte, was ich denn frühstücke, staunte er nicht schlecht, als meine Antwort " Kaffee mit Milch und Zucker" lautete. Heute kann ich mir nicht vorstellen, ohne ein vollwertiges Essen das Haus zu verlassen oder überhaupt den Tag zu beginnen!
Nachdem bei uns Waffeln und Kuchen sehr beliebt, aber auch sehr süß sind, lasse ich mir hin und wieder ertwas anderes einfallen. Die Kinder essen zum Beispiel gerne ein englisches Frühstück, mit vegetarischen Würstchen, Bohnen in Tomatensauce und frisch gebackenen Semmeln. Oder dieses dreieckige, mit Frischkäse gefüllte, Brot aus dem Waffeleisen. Dazu passt auch gut ein schneller, "falscher" Liptauer, dazu mixe ich...
1 (große) Dose Kichererbsen mit etwas Wasser, 1 Zwiebel, Salz nach Geschmack, 1/2 Pfefferoni, 2 EL süßes Paprikapulver, 1 kleines Glas Kapern, 1/2 grüner Paprika, 3 Knoblauchzehen und eine Hand voll Cherrytomaten mit dem Stabmixer.
Mit Paprika- und Knoblauchstückchen im Teig.

Der Brotteig ist, bis auf die Kleinigkeiten, wie Paprikawürfel, Tomatensauce statt Wasser, eingeweichte Samen oder Kerne, immer gleich, ich verwende...
3/4 kg Dinkelvollkornmehl, 1 Packung Frischhefe, Salz, Prise Zucker, Wasser nach Bedarf und den Großteil von 1/8 l Rapsöl. Gut vermengen, bis sich eine Kugel formen lässt, etwas rasten lassen und mit gefetteten Händen (Rest vom Öl) Semmeln oder Fladen (zum Füllen) formen.

Dazu haben die Kinder diesmal nach einer gedruckten Vorlage kleine Kühe aus Cherrytomaten geschnitten und aufgelegt. Die Idee habe ich bei Facebook entdeckt und den Kindern zum Nachmachen angeboten. Die Ergebnisse waren wirklich süß und vorallem lecker! Das kann auch eine gute Idee für Gemüsemuffel sein, denke ich.


Und für alle, die mich schon mehrmals gebeten haben, ich solle doch endlich ein Kochbuch schreiben: Ich habe nicht vergessen! Aber der Trubel des Alltags lässt mir gerade einfach nicht genügend Zeit, alle meine Pläne wie gewünscht umzusetzen, aber ich notiere alles Herausragende per Hand in einem Buch und sobald die Prüfungszeit (Februar-Ende Mai) vorbei ist, werde ich mich daran machen, versprochen!


Die Rezeptseite habe ich aktualisiert und einen eigenen Beitrag für unsere gesammelten Adventaktivitäten veröffentlicht.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Adventkalender und Aktivitäten


Heller Teig, Schokofülle
Dunkler Mürbteig mit Kakaofüllung.









Dufterlebnis und Feinmotorikübung
Cashew-Cake Pops- einmal am Stiel,
einmal als dickes Zuckerl.
Klick führt zur Anleitung!

Anti-Krampus-Kekse
Zu nachtschlafender Zeit
eine geniale Idee!
Aus den Resten entstehen Nikoläuse!
Die Kinder sind begeistert.
Unsere (einfache) Kette für den Christbaum!
Backpapier nass machen.
Erst braunen Zucker, dann Äpfel.


Teig ohne Backpulver drauf.
Nummer 9


Gemahlene Kürbiskerne
färben grün!

Duftet herrlich! Orangenabrieb, -saft und Kokosette zum Mürbteig geben.
Schneeflocken nur am Bild.
Krippe aus Bügelperlen!

Geometrische "Ischler-Krapferl" (Brüche, Dreiecke,...)
ein wildes Huhn.
Für jeden ein Rabe und










schiedene Tiere den Winter verbringen
Igel am 13., wir besprechen, wie ver-









Hände - Schneeflockengirlande!
Einfache Aufgabe für  kleine 



Erdnuss-Honig-Würfel (Rezept oben!) 


Kokos-Cake-Pops als Schneebälle mit Schokofüllung am 15.
Sesamkrokant zerkleinern für die
Flamme.




Cake-Pops-Masse mit Tahin-Schoko-Creme.
Orangen-Schokowaffel-
Tiramisu









Exotische Nummer 23
Frohes Fest
mit Nummer 24!