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Sonntag, 6. Dezember 2015

DIY Whiteboard


Man benötigt lediglich einen Wintergarten, ja ihr lest richtig, oder ein doppeltes Fenster, um weißes Papier hinter der Scheibe anzubringen, Whiteboardmarker und ein Tuch sind schnell zur Hand und fix wird die neue Tafel (auf der Glasseite) genutzt. Überall und im Handumdrehen schnell hergestellt.


Die Idee lässt sich auch mit unbenötigten Bilderrahmen und Glasscheiben (z.Bsp. alten Fenstern) umsetzten, als transportabelen Variante.
Was mir auch schon im Internet untergekommen ist, ist der sogenannte "Light Table", selbstgemacht. Hier der link zu Pinterest, wobei ich die Idee mit der Lichterkette in der Plastikbox besonders einfach und, dank des warmen Lichtes, am schönsten finde. Eine weitere umfangreiche Sammlung von Ideen rund um den Leuchttisch habe ich hier entdeckt.

Mittwoch, 18. November 2015

Lieblingsbild(er?)

Meine Tochter hat ein paar Bilder mit ihren neuen Filzstiften gezeichnet. Ehrlich gesagt, ich kann mich zwischen Regenbogenkatze und bunten Menschen beim besten Willen nicht entscheiden.

Regenbogenkatze


Das Buchstabenmeer

Die Themen ihrer Bilder ließen sich auch als Vorgaben für ein Werk im Rahmen der Bildnerischen Erziehung oder zum Trainieren der Feinmotorik verwenden, bestehen ihre Strichmännchen doch aus den Formen der bekannten Schwungübungen.

Donnerstag, 5. November 2015

Schreibblatt 4

Das vierte Blatt unserer Schreibblattserie dient dem Erkennen von Zwie- und Umlauten. Da die Kinder nicht, wie in gängigen Lehrwerken üblich, einen Buchstaben nach dem anderen lernen möchten, ist es nötig die Zwie- und Umlaute gleich zu Beginn einzuführen, damit alle Wörter gelesen und geschrieben werden können.
Das Arbeitsblatt steht wieder bei Google Drive zum Download bereit!

https://drive.google.com/file/d/0By9VEv8hp6aNT3ZnMEd4My1VZVU/view?usp=sharing
 Bereits erschienene Schreibblätter und anderes Gratismaterial findet ihr auf unserer Freebies-Seite.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Baby-Schreibblatt 3

Nachdem nun alle Kinder wieder wieder fit und munter sind (Erkältung, gefolgt von einem scheinbar ewig dauernden Magen-Darm-Infekt) und mein Dienst als Krankenschwester getan ist, kann ich ein bisschen Freizeit in Computerarbeit investieren! Heute gibt es seit Langem endlich wieder einmal ein Freebie auf unserer Seite. Für die kleine Tochter gemacht und an die LeserInnen gedacht...

https://drive.google.com/file/d/0By9VEv8hp6aNQmRydUttN0RPbEE/view?usp=sharing
Viel Freude mit dem Material!

Dieses und andere, bereits erschienene, Baby-Schreibblätter findet ihr auf der Freebie-Seite. (Die Bilder dieser Schreibblattserie sind von meiner Tochter gewählt, falls sich jemand über die Motive wundert...)

Freitag, 2. Oktober 2015

Lapbook "old fashioned"

Anja von AHkadabra brachte mich kürzlich auf die Idee, unser Lieblings-Lapbook zu zeigen. Das Besondere daran, es ist schon sehr alt, selbstgemacht, vollständig laminiert und enthält ein wirklich lustiges Spiel, das sehr einfach nachzubasteln ist. Die Kinder beschriften mit löschbaren Stiften die hineingeklebten Schreibblätter, für das Spiel werden bloß Strohhalme und eine Uhr benötigt.
Zuordnen,
aufklappen und schreiben, spielen.
Lernen, Informationen aufzunehmen
und
zusammenfassend wiederzugeben.
Spielcover mit Folie zum Aufbewahren der Spielsteine,
Anleitung.
Aufklappen und spielen. Die Tierkärtchen mit Strohhalmen ansaugen
und vom verschmutzten ins saubere Meer bringen.
Dieses Lapbook lässt sich auch gemeinsam mit den Schülern herstellen und gestalten. Durch Laminieren, Folieren und Kleben (Klebeband, Bucheinbandfolie, Heißklebepistole, Patafix als Verschlüsse) erhält man ein nahezu unverwüstliches Buch, das von allen Kindern bearbeitet werden kann.

Leider ist mir bei der Suche nach einem alten Post aufgefallen, dass ich, nach Verbreiterung des Blogs, nun viele Beiträge bearbeiten, oder besser gesagt reparieren sollte. Wie naiv zu erwarten, dass sich die Fotos automatisch vergrößern. In einigen Fällen sieht es aus, als hätte ein Betrunkener die Bilder angeordnet!
Etwas UNfug hilft, dem UNmut zu trotzen:
Entschuldigung, dass ich in UNkenntnis der technischen (UN)Fähigkeiten von Blogger manche Beiträge verUNstaltet habe.
Ich bitte um Verständnis, denn es bedarf einiger Zeit, um alles zu korrigieren. Bis dahin herrscht (wieder einmal)...

Montag, 28. September 2015

Learning by drawing

Mein Ältester Sohn, der sich sehr darüber freut, dass im Unterrichtsgegenstand Geographie, 7. Schuljahr, weniger die Wirtschaft betreffende Themen vorkommen als im Vorjahr, entschied, die für ihn interessanten Themen des Lernstoffes in unserem Sachzeichnungsbuch (siehe Bastelheft) festzuhalten. 
Bewundernswerter Weise sind die Umrisse Österreichs und die anderen bildlichen Darstellungen NICHT abgepaust, sondern bloß nachgezeichnet! 

Großlandschaften

Gebirgsbildung
Gletscher

Höhenstufen
Bevölkerungszu- und abnahme
Bevölkerungsdichte
Ballungsräume und Abwanderungsgebiete

Witzig finde ich, dass ihn sein Zeicheneifer dazu verleitet hat, auch durchaus wirtschaftliche Aspekte mit Freude zu behandeln. 
"Learning by crafting" betrieb indes meine Tochter, die die Buchstaben ihres Namens kunstvoll auf einer selbstgebastelten Spardose arrangierte.

Kleister und Buntpapier,

billig und schnell,

kreativ und vorallem

selbst ausgedacht.

Einfach wunderbar (und lerntechnisch sehr effektiv), wenn sich Kinder den Lernstoff voll Freude und Arbeitseifer auf individuelle Art aneignen. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie sich die einst wagen Vermutungen, die ich in meiner Studienzeit anstellte, ohne mein Zutun verifizieren! (Der Ehrlichkeit halber sei hinzugefügt, dass ich den Kleister in der Endphase der Herstellung selbst gerührt habe.)

Freitag, 28. August 2015

Tempelhüpfen mathematisch

... oder aus der Not eine Tugend machen. Meine Tochter soll in der ersten Klasse Zahlen richtig schreiben können, also darf sie Zahlen mit bunter Kreide auf die Fliesen schreiben. Mit bunten Puzzleteilen, anstelle von Steinen, spielen wir "Tempelhüpfen" ein bisschen anders als gewöhnlich. Wir werfen 2 Puzzlesteine, springen auf jede Zahl und addieren. Als ich meiner Tochter zeige, wie einfach Rechnen mit den Fingern ist, nimmt sie sofort auch ihre Zehen zuhilfe.
Mein Sohn, Schulstufe 3, wirft, springt und multipliziert, während Schulstufe 6 und 7 eifrig kontrollieren und dem jüngsten helfen.




Und auch er kann schon die verwischten Zahlen neu schreiben und übt, ohne es zu merken. Seine "Ich kann nicht"-Phase neigt sich durch tägliche Erfolgserlebnisse im Alltag dem Ende, heute fuhr er zum ersten Mal ohne Stützräder Rad, aber nicht im Garten, nein, er bewältigte problemlos bis euphorisch den Weg zum Spielplatz und zurück! Manchmal denke ich, dass es vielleicht anderen Müttern ähnlich geht und dass das jüngste Kind der Familie ewig das Baby bleibt, aber gerade im häuslichen Unterricht sind Selbständigkeit und Selbstvertrauen wichtig und deshalb bin ich froh, das aus "ich kann nicht" so schnell "schau, was ich kann" geworden ist.

Zum letzen Beitrag passend, trug sich heute ein witziges Ereignis zu. Die Kinder gruben im Garten ein Loch, sie meinten, einen Schatz zu finden, weil sie auf ein paar Bretter gestoßen waren. Plötzlich rief meine Tochter, sie hätte ihren Schatz schon gefunden, ein Je. Ich dachte still darüber nach, was denn ein Je sein könnte und fragte sogar nach, weil ich dachte, sie falsch zu verstehen.
Sie fand ein ca. 2 cm großes Plastikteil in der Form des Buchstaben "J" und freute sich total... über einen Buchstaben! So oft überrascht mich die Tatsache, dass die Kinder Schule ohne Mühe in ihren Alltag integrieren und sie mich förmlich mit der Nase darauf stoßen müssen, während ich den Fund betrachte und (geprägt von negativen Schulerfahrungen) an "Regenschirm" denke. Und ich meine damit (wieder einmal), dass die Freude am Lernen das oberste Ziel im Lehrplan sein sollte, als Spontanheilung für unser krankes Aus-Bildungssystem...

Dazu ein paar Denkanstöße von Roland Düringer (Mundart, aber ab min. 6 sehr sehenswert).

Freitag, 7. August 2015

Zündeln (3)

Bei diesem, vorerst letzten, Feuerabenteuer durften die Kinder verschiedene natürliche und künstliche Dinge in Brand setzten und konnten so vieles beobachten und lernen. Wieder verwendeten wir eine alte Kerze, Schutzausrüstung, Löschwasserkübel und arbeiteten im Freien, damit nichts passieren und der Rauch abziehen kann.


Interessant, wie die Blätter aussehen, nachdem nur eine kleine Ecke in die Flamme gehalten wurde! Mit den vielfältigen, vom Entzündungspunkt weglaufenden schwarzen Mustern haben wir nicht gerechnet. Beim Salbeiblatt erkennt man es weniger deutlich, als


hier. Der Rand verbrennt und es breitet sich ein schwarzer Streifen über die Blattoberfläche aus. Die Kinder sehen die Ähnlichkeit zu frischen Kräutern, die in kochendes Wasser geworfen werden, denn auch die werden dunkel. Ehrlich gesagt, dachte ich erst, dass der Russ der Flamme die Verfärbung hervorruft, aber wenn man genau hinsieht und darauf achtet, dass sich kein Russ an der Unterseite anlegt, erkennt man, wie sich die Verbrennung ausbreitet, sie wird also über die Blättadern weitergeleitet.


Trockene Blätter verbrennen rasch, großflammig und hinterlassen Asche, die Verbrennungsreste werden angefasst und untersucht. Manche Blätter hinterlassen Aschefäden, während andere Überreste die Form des Blattes beibehalten und erst bei Berührung zerfallen.

Die trockene Blüte flackert stark auf und brennt wie ein Feuerball. Auch Löwenzahnblüten verhalten sich so, weil die festen Teile dünn und von viel Sauerstoff umgeben sind.


Ein Flugblatt vom chinesischen Ahorn, wie das wohl brennen mag?


Zu unserer Verwunderung brennt es sehr schwer und die Form der Ver
brennungsrückstände ähnelt der des kleinen Plastikstücks, das wir auch in die Flamme hielten.




Nachdem alles ganz furchtbar gerochen hat, versuchten es die Forscher mit Nadeln an Stelle der Blätter und endlich ein Dufterlebnis. Die größeren Kinder belehrten die Kleinen, dass das enthaltene Harz so gut duftet.


Während der Experimente wird klar, dass natürliche Materialien beinah rückstandsfrei verbrennen, bei künstlichen Stoffe hingegen große Rückstandsmengen, mehr Russentwicklung und grässlicher, beißender Gestank beobachtet werden kann. So kann man auch unterschiedliche Gewebe und Fäden ganz einfach auf deren Zusammensetzung hin untersuchen (Brennprobe).

Schlaue Köpfe stellen fest, dass eine Fackel ein mit nicht brennbarem Material eingestrichener oder umwickelter, brennbarer Stecken oder Ast ist, also was liegt näher für die kleinen Zündler, als Hölzer in Wachs zu tauchen und anzustecken. Und siehe da, es klappt wirklich gut und das Holz brennt nur sehr langsam unter der Wachsschicht ab.


Die Ergebnisse der Züdelaktionführten führen zu unterschiedlichsten Überlegungen, zum Beispiel, dass Verbrennungen der menschlichen Haut durch geschmolzenes Plastik, das sehr langsam abkühlt, klebrig und übelriechend ist, sicher sehr schmerzhaft sind, dass Papier zu den pflanzlichen, natürlichen Stoffen zählt und dass Rauch im Allgemeinen giftig ist und nicht eingeatmet werden soll.



Als wir die Kerze löschten und die Spuren unseres Treibens beseitigten, testete meine Tochter, ob man mit den verkohlten Ästen, die ihre Finger schwarz färbten, auch schreiben kann. Und es funktioniert...


Wir erforschten gemeinsam den Prozess, der unter anderem in einer Köhlerei stattfindet, die sogenannte Pyrolyse, und wiederholten Unterschiede und Ähnlichkeit von Holz-, Braun- und Steinkohle und den Begriff "fossile Brennstoffe".

Freitag, 10. Juli 2015

Zauberflöte

Für alle, die nicht regelmäßig in der Lehrmittelboutique vorbeischauen und als Erinnerungsauffrischung für die, die unser neuestes, gemeinsames Werk schon beäugt haben...



... zwei tolle Hefte in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, inklusive Stäbchentheater, gestaltet von der unglaublich fleißigen Marisa Herzog mit Hilfe meiner Illustrationen. Viel Freude mit dem wunderbaren Material!

Freitag, 27. März 2015

Bloghop "rechts-links"

Willkommen beim Bloghop zum Thema "rechts-links". Bloghopping macht Spaß und Sie können dabei kostenlos tolle Materialien und Tipps sammeln. Sechs Blogs haben sich zusammengefunden. In jedem dieser sechs Blogs erhalten Sie Material oder Tipps zum Thema "rechts-links". Auf jeder Seite gibt es den Link zur nächsten Seite. Sie sind fertig, wenn Sie wieder auf der Seite landen, wo Sie angefangen haben. Viel Spaß beim Bloghopping!

Zum Thema "rechts-links" verwende ich außer den Materialien von Stephany überwiegend Spiele, den Anfang machen einige gekaufte Spiele und schließen werde ich den Post mit einem selbst entwickelten Zahlenstrahl-Spiel, dessen ergänzende Turnübungen zum Thema unseres heutigen Bloghops passen.

Bei dem ersten Spiel "Die Englisch Detektive" kommt es bei der Jagd auf den Professor immer wieder darauf an, den richtigen Weg einzuschlagen...



Mit sprechendem Stift.







"Twister moves" fördert die rechts-links Koordination mittels Tanzmatte und beiliegender Musik CD (die man aber nicht zwangsläufig verwenden muss!).




Sehr beliebt ist dieses Spiel, "Pizza Twist", bei dem die Kinder Arme und Beine je nach dem Ergebnis auf der Drehscheibe positionieren sollen. Je mehr Mitspieler, desto lustiger!




...wer kennt sie nicht, die guten alten Holzlabyrinthe...



Nicht zu vergessen, das Spiel "Logeo", das ich schon vorgestellt habe.

Weitere tolle Übungen zur Koordination der beiden Gehirn- und Körperhälften sind Jonglieren und liegende Achten. Zu dem Thema "Edukinesthetik" gibt es viel Material und Übungen, ich werde aber keine Empfehlungen geben, da der Autor meiner Lieblings-Übungsmappe mir verboten hat, dass ich seine Übungen hier im Blog vorstelle.

Deshalb habe ich mir selbst etwas einfallen lassen...

wir formen handliche Achterkugelbahnen aus Ton...

...und basteln eine liegende Acht aus einem Stück Gartenschlauch.
Nur drei Dinge!
Die kleine Perle wird vor dem Verkleben
in den Schlauch gesteckt. Die Kinder halten die Kugel durch
geschicktes Drehen am Laufen.
Für Balance und Koordination verwenden wir diesen Balanceteller



oder, noch witziger für Kinder, dieses schöne Bären-Labyrinth.



Zu guter Letzt folgt mein Zahlenstrahl-Spiel, "Die Zahl, auf der ich stehe, ...", das ich auch gerne Marisa für ihre Lehrmittelboutique zur Verfügung stelle.


Anleitung und Zahlen
Turnübungen passend zum Thema "rechts-links"

Wer auf die vorgefertigten Zahlen (Anleitung und Zahlen), zu Gunsten der Kreativität, verzichten möchte, kann den Kindern diese einfach gehaltenen Zahlen zum Ausmalen und Gestalten aushändigen:

Comic 1
Comic 2
Ausmalzahlen

Weitere Ausmalzahlen habe ich schon vor längerer Zeit hier zur Verfügung gestellt.

Jetzt bleibt mir nur noch zu hoffen, dass meine lieben LeserInnen auf irgendeine Art und Weise von meiner Zusammenstellung profitieren können!

Die nächste Station ist der DVLD. Mit Klick auf den Bloghop-Frosch können Sie da und in den nachfolgenden Blogs weitere Geschenke und Ideen sammeln. Viel Spaß!

http://www.legasthenieverband.org/rechts-und-links-bloghop