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Mittwoch, 11. November 2015

Kapselmännchen

Die große Freude über geruchsneutrale, neue Kronkorken (Lagerhaus) initiierte die Gestaltung dieses herzigen Männchens. Mein Sohn, Schulstufe 3, hat es mit Hilfe einfachster Hilfmittel (Hammer, Nagel, Zahnstocher, Beißzange, Blumendraht und etwas Heißkleber) hergestellt.




Der freundliche Geselle ziert nun strahlend mein Fensterbrett.

Freitag, 7. August 2015

Zündeln (3)

Bei diesem, vorerst letzten, Feuerabenteuer durften die Kinder verschiedene natürliche und künstliche Dinge in Brand setzten und konnten so vieles beobachten und lernen. Wieder verwendeten wir eine alte Kerze, Schutzausrüstung, Löschwasserkübel und arbeiteten im Freien, damit nichts passieren und der Rauch abziehen kann.


Interessant, wie die Blätter aussehen, nachdem nur eine kleine Ecke in die Flamme gehalten wurde! Mit den vielfältigen, vom Entzündungspunkt weglaufenden schwarzen Mustern haben wir nicht gerechnet. Beim Salbeiblatt erkennt man es weniger deutlich, als


hier. Der Rand verbrennt und es breitet sich ein schwarzer Streifen über die Blattoberfläche aus. Die Kinder sehen die Ähnlichkeit zu frischen Kräutern, die in kochendes Wasser geworfen werden, denn auch die werden dunkel. Ehrlich gesagt, dachte ich erst, dass der Russ der Flamme die Verfärbung hervorruft, aber wenn man genau hinsieht und darauf achtet, dass sich kein Russ an der Unterseite anlegt, erkennt man, wie sich die Verbrennung ausbreitet, sie wird also über die Blättadern weitergeleitet.


Trockene Blätter verbrennen rasch, großflammig und hinterlassen Asche, die Verbrennungsreste werden angefasst und untersucht. Manche Blätter hinterlassen Aschefäden, während andere Überreste die Form des Blattes beibehalten und erst bei Berührung zerfallen.

Die trockene Blüte flackert stark auf und brennt wie ein Feuerball. Auch Löwenzahnblüten verhalten sich so, weil die festen Teile dünn und von viel Sauerstoff umgeben sind.


Ein Flugblatt vom chinesischen Ahorn, wie das wohl brennen mag?


Zu unserer Verwunderung brennt es sehr schwer und die Form der Ver
brennungsrückstände ähnelt der des kleinen Plastikstücks, das wir auch in die Flamme hielten.




Nachdem alles ganz furchtbar gerochen hat, versuchten es die Forscher mit Nadeln an Stelle der Blätter und endlich ein Dufterlebnis. Die größeren Kinder belehrten die Kleinen, dass das enthaltene Harz so gut duftet.


Während der Experimente wird klar, dass natürliche Materialien beinah rückstandsfrei verbrennen, bei künstlichen Stoffe hingegen große Rückstandsmengen, mehr Russentwicklung und grässlicher, beißender Gestank beobachtet werden kann. So kann man auch unterschiedliche Gewebe und Fäden ganz einfach auf deren Zusammensetzung hin untersuchen (Brennprobe).

Schlaue Köpfe stellen fest, dass eine Fackel ein mit nicht brennbarem Material eingestrichener oder umwickelter, brennbarer Stecken oder Ast ist, also was liegt näher für die kleinen Zündler, als Hölzer in Wachs zu tauchen und anzustecken. Und siehe da, es klappt wirklich gut und das Holz brennt nur sehr langsam unter der Wachsschicht ab.


Die Ergebnisse der Züdelaktionführten führen zu unterschiedlichsten Überlegungen, zum Beispiel, dass Verbrennungen der menschlichen Haut durch geschmolzenes Plastik, das sehr langsam abkühlt, klebrig und übelriechend ist, sicher sehr schmerzhaft sind, dass Papier zu den pflanzlichen, natürlichen Stoffen zählt und dass Rauch im Allgemeinen giftig ist und nicht eingeatmet werden soll.



Als wir die Kerze löschten und die Spuren unseres Treibens beseitigten, testete meine Tochter, ob man mit den verkohlten Ästen, die ihre Finger schwarz färbten, auch schreiben kann. Und es funktioniert...


Wir erforschten gemeinsam den Prozess, der unter anderem in einer Köhlerei stattfindet, die sogenannte Pyrolyse, und wiederholten Unterschiede und Ähnlichkeit von Holz-, Braun- und Steinkohle und den Begriff "fossile Brennstoffe".

Sonntag, 15. März 2015

Loom Bands

Auch bei uns haben sie bereits Einzug gehalten, die kleinen giftigen und weniger giftigen Gummibänder. Sie sind toll zum Üben der Fingerfertigkeit und sehen wirklich gut aus. Allerdings finde ich besser, auch wenn man die angeblich ungiftige Version verwendet, eher etwas herzustellen, dass man nicht auf der Haut trägt. (Beim Selbstversuch musste ich feststellen, dass alle möglichen Marken nach kürzester Zeit ein unangenehmes Jucken verursachen. Woran das liegt, weiß ich nicht.)









Wer nach ausgefallenen Anleitungen und Ideen sucht, ich habe gemeinsam mit den Kindern ein Pinterest Board für Looms angelegt.

Freitag, 27. Februar 2015

Bloghop "Frühling"

Willkommen beim Bloghop zum Thema "Frühling". Bloghopping macht Spaß und Sie können dabei kostenlos tolle Materialien und Tipps sammeln. Sechs Blogs haben sich zusammengefunden. In jedem dieser sechs Blogs erhalten Sie Material oder Tipps zum Thema "Frühling". Auf jeder Seite gibt es den Link zur nächsten Seite. Sie sind fertig, wenn Sie wieder auf der Seite landen, wo Sie angefangen haben. Viel Spaß beim Bloghopping!

Geometrische Hühner, ein Kleiderbügel-Kleisterhuhn, Playmais und Lebensmittelfarbe Hühner, bunte Kleistereier und schöne Blumen aus alten CDs findet man in meinem Bastelideenheft, in der Lehrmittelboutique. Für Marisa habe ich im letzten Jahr auch ein "Ich habe-Wer hat?-Frühling" gestaltet.

http://www.lehrmittelboutique.net/neuheiten.html

Bereits hier im Blog erschienen sind folgende Beiträge zum Thema:
Mein Sohn, Schulstufe 5, der auch das hübsche Blütenpflanzenmodell fertigte, malte vor Kurzem diese beiden Bilder:

Im Garten.
Nach einem Bild von Bob Ross.

Unser Frühlings- und Ostermaterial erwies sich bei genauerem Hinsehen doch vielfältiger, als ursprünglich angenommen, deshalb speicherte ich den Großteil der Bilder in das Google+ Album "Frühling" und zeige nur einen Teil der Fotos im Beitrag.

Frühlingsmappe und eine Dose "Kleinzeug"
Von Monika Wegerer,
Ausschnitte suchen von Stephany Koujou,
Spiele von "Reif für die Ferien",
Fehlersuche von abc und 123,
Lesegitter von Ideenreise,
tolle Hefte von Marisa,
ein buntes Spiel von Mark (MES english),

Osterrechnungen und
ganz viel Material von Activity Village.
Ansprechend verpackt ist halb gelöst!
Von Susanne,
Marisa,
Monika,
und anderen GratismaterialerstellerInnen.

Suchbilder und
Drehscheibenspiel von Monika und
Setzleistenmaterial "Frühblüher" von Wolfgang (Lernplatz)!

Wer Legekreise für Frühling und Ostern sucht, wird bei Ideenreise fündig, wo es auch tolle "Flunkerkarten" und Materialien für Englisch (Klammerkarten, Dominos) zum Thema gibt. Wir verwenden sie zwar, aber ich habe sie nicht fotografiert, genauso wie viele LÜK- und Logico Piccolo-Blätter von Monika Wegerer, die Lesefertigkeitskartei von Frau Locke und andere Materialien.
Praktische Rechenblätter mit Nestern oder Vögelchen entdeckte ich bei http://printables4kids.com/, eine ganze Sammlung "File Folder Games" für den Anfangsunterricht bei http://www.itsybitsyfun.com/spring-file-folder-games.html.
    
Zum Basteln im Frühling fand ich eine nette Übersicht mit einfach nachzumachenden Ideen bei http://www.lapappadolce.net/,


ein schnelles Arbeitsblatt für zwischendurch und


zusätzlich findet ihre viele weitere Ideen auf meinem Pinterestboard "Frühling" oder bei http://krokotak.com/category/seasons/spring/.

Diese wundervollen Symmetrie-Ausmalbilder, auf die sich die Kinder geradezu stürzen, habe ich bei http://www.instantdisplay.co.uk/ entdeckt.


Last but not least zwei kulinarische Ideen zur Jahreszeit, einmal witzig verzierte Eier mit bunten Cocktailtomaten als Ostereier


und flotte Osterhasen, einfach aus Kuchenteig ausgestochen und mit selbstgemachter Schokolade verziert. Aus den Resten entstanden Cake Pops, nur diesmal eben eiförmig statt rund.


Da die Labels für diesen Bloghop so umfangreich ausfielen, habe ich eine eigene Bloghop-Seite angelegt. Ich hoffe, dass für jeden etwas Interessantes dabei war!

Die nächste Station ist der DVLD. Mit Klick auf den Bloghop-Frosch können Sie da und in den nachfolgenden Blogs weitere Geschenke und Ideen sammeln. Viel Spaß!
http://www.legasthenieverband.org/der-fruehling-kommt-bloghop/