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Dienstag, 3. November 2015

Halloween 2016

Auch heuer war es mir wieder ein Bedürfnis, dem obligaten Süßigkeiten-Massaker mit sinnvollen Beschäftigungen entgegenzuwirken.

Gipsmaske anlegen. Zum Glück lag eine genaue
Beschreibung den Gipsbinden (bestellt bei Winkler Schulbedarf) bei.
10 Minuten nicht sprechen...
...für diese Ergebnisse.
Kurze Zeit später können die Masken schon bemalt werden.


Schulstufe 1
Schulstufe 3
Fledermaus mit Leuchtfarbe, gesehen bei Marisa.
Kleistergeister in dunkler Nacht, Vorschule.
Schulstufe 3
Getrocknet mit Gesichtern und Fledermäusen.
Schleim aus Leinsamen, improvisiert, da wir beim Einkaufen
auf die Flohsamenschalen vergessen hatten.
Aber auch diese Konsistenz "hat was".
Tolles Fühlerlebnis und gruseliges
Schlangenbett.
Gruselhände von Krokotak.

Wie gestalte ich einen dreidimensionalen Kürbis?
Lösungen von Schulstufe 5 und


Schulstufe 6.

Zusätzlich wurden auch unsere Halloweenmappe und Spiele, die ich bereits in den Jahren zuvor zusammen getragen habe, verwendet. Unter dem Label "Halloween" findet ihr noch weitere Ideen zu lustigen Aktivitäten und einen Buchtipp.
Zum Ausklang des ereignisreichen Tages wollten die Kinder Monstermuffins gestalten (mit selbstgemachter Schokolade bestreichen und mit Nüssen, Aroniabeeren etc. verzieren). Die Ergebnisse habe ich in ein Picasa Album gepackt, das Rezept findet ihr auf der Rezeptseite.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Geisterpalatschinken

Als ich vor wenigen Tagen Palatschinken (dünne Pfannkuchen) gebacken habe und sich der letzte Teigrest geisterförmig in die Pfanne ergoss, konnte ich nicht davon lassen, mit einer Ecke des Bratgutwenders zwei Augen und Mund in die entstandene Form zu stechen. Der Teig muss eventuell mehrmals in Form geschoben werden, falls er in die Aushöhlungen rinnt.


Eine schnelle, günstige Halloweenidee, ganz ohne Farbe und Zucker. Wobei ich den Teig sehr wohl süße (meinetwegen- ich mag nämlich keine salzigen Palatschinken, wie sie in Österreich üblicherweise gegessen werden), und zwar mit einer halben Flasche Ahornsirup auf 3 Eier, einen Liter Cashewmilch und Dinkelvollkornmehl nach Bedarf. Ausgebacken werden unsere Geister in Kokosfett.
So wie alle anderen Rezepte und Kochideen ist der heutige Beitrag auf unserer Rezepte-Seite verlinkt, wo sich auch noch andere kulinarische Herbstideen finden lassen.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Versteckt!

Zu Halloween suchte ich nach einer Idee, die den ganzen Tag über die Kinder aller Altersstufen abwechselnd beschäftigen sollte. Sicher haben wir viel anderes gespielt und gebastelt, aber dabei, dass weniger "traffic" am Tisch herrschte, halfen meine Tierverstecke. Der Plan hat funktioniert, den ganzen Tag über wurden die beiden Flaschen gerüttelt und geschüttelt. Die Kinder notierten oder merkten sich die Anzahl der kleinen Plastiktiere (Schlangen, Fledermäuse, Haie, Echsen,... alles, was durch die Öffnung passte), die in den einzelnen Flaschen versteckt waren. Außerdem habe ich den Schwierigkeitsgrad des Spieles variiert, indem ich in eine Flasche mehr Material stopfte.

Verpackungsmaterial, Blumenerde, Glitzer, Perlen, Spielsteine,
2 verschiedene Stoffflicken zur Unterscheidung.
Nachdem den Tag über kräftigst gerüttelt und geschüttelt wurde, beschäftigte das Ausleeren und Sortieren abends den Kleinsten auf sehr angenehme und ruhige Weise.

Eins von mehreren Tafelbildern

Ein anderes Versteck wartete auf Einbruch der Nacht, ausgerüstet mit Taschenlampe ging es in ein dunkles Zimmer, indem jeder zwei kleine Ungeheuer, die vorher aber nicht bekannt waren, aus der Suppe des Grauens holen durfte.

Reinlangen, raten, bergen.
Mit der Lampe untersuchen.
Dem Kleinsten hat so sehr geekelt, dass er den Schleim-
Spaß sicherheitshalber nur bei Licht genießen wollte!
Riesentiere (made in China mit Weichmacher, ich weiß,
aber mein innerer Biologe wollte sie unbedingt!)

Und mir ist auch klar, dass jetzt bald Weihnachten ist und nicht Halloween, deshalb noch eine pädagogische Winter-Idee. 2 durchsichtige (Lebensmittelverpackungs-)Tassen, die genau aufeinander passen, sammeln. Eine Tasse füllen und mit Heißkleber die zweite festkleben. Jetzt kann wieder geschüttelt werden, diesmal wirbeln Schneeflocken, -bälle und Eis durch die Packung und verdecken die Wörter, aus denen die Kinder eine Geschichte schreiben/erzählen sollen. Mir ist egal, wieviele Wörter verwendet werden, Hauptsache es macht Spaß. Die Füllung haben wir gemeinsam gestaltet.

Styropor, Salz, Lametta, Glitzerfaden, Wolle, Wollbälle, 
Alufolie und eine Feder bilden die Winterkulisse.
Die Styroporbrösel haben wir aus Verpackungsmaterial gemacht.
Kronkorken beschriftet, Rückseiten als Schneeflocken bemalt.
Gut zukleben!!
Beim Schütteln klingt es super, wie kleine Glöckchen!

Die Kronkorken haben auf der einen Seite einen negativen Beigeschmack (sie kommen von meinem Vater, der sich null für seine Enkel interessiert, er weiß nicht einmal ihre Namen), andererseits sind sie pädagogisch sehr wertvoll. Warum?
  1. Sie helfen sehr anschaulich bei der Erklärung, warum der Opa kein richtiger Bilderbuch-Opa ist, wie man sich das wünschen würde,
  2. sie stinken zum Himmel und müssen x-mal gereinigt werden (in verschlossenen Gebinden mit Putzmittel einweichen, öfter austauschen, hört nie richtig auf zu stinken!), dabei bemerken die Kinder den ekeligen Geruch, sie vergleichen mit dem gefaulter Äpfel im Garten, wir besprechen die gesundheitsschädigende Wirkung und die Produktion der verschiedensten Alkohlarten auf der Welt, bis die Kinder schließlich meinen, die Affen, die alkoholhaltige Früchte fressen, hätten das vielleicht von den Menschen abgeschaut! Ha, auf diese Idee muss man mal kommen!
  3. Kronkorken sind super zum Basteln geeignet.
Für die Winterschüttelbox kann man genauso gut einfache Kartonplättchen oder Plastikstoppel verwenden, angemerkt für alle, die keinen zuverlässigen Lieferanten haben oder keinen Wert auf das Geräusch legen.
Gefallen hat mir, dass auch die noch-nicht-Leser an der Box interessiert waren, sie haben einfach Schneeflocken gezählt, anstatt die Wörter zu lesen.

Montag, 17. November 2014

Kleisterlaternen (1)

Für alle, die noch heuer keine Kleister-Laternen gebastelt haben, eine kleine Inspiration:

Altpapier (aus Schuhkartons!) und bunter oder
farbloser Kleister über Luftballon oder Handschuh
modellieren. Nach dem Trocknen Luftballon aufstechen
und herausfischen. Oben mit Draht oder Schnur
am Laternenstab befestigen.

Oder man bringt die Ballons fix über einer Energiesparlampe an. Was wir damit gemacht haben, zeige ich morgen.

Die Kindergartengruppe meiner Freundin hat auch Laternen gebastelt, die, im Gegensatz zu unseren, nur an wenigen Stellen leuchten. Dafür wurde dickes Papier gekleistert, nach dem Trocknen zugeschnitten und mit Transparentpapier hinterlegt, hier sind die tollen Ergebnisse:


Mein Sohn (Schulstufe 2) möchte nächstes Jahr statt der schnell unansehnlich werdenden, obligaten Kürbislaterne einen Papierkürbis nach obiger Idee basteln, der der ganzen Herbst lang leuchten soll! Ich überlege, ob ich nicht mit den beiden Jüngsten einige Ballons für Weihnachten bastle, Dekoration kann man schließlich nie genug haben (und Kleinkindbeschäftigungen auch nicht).
Hier sind noch Laternen aus alten Weißblechdosen, eine schnelle Bastelarbeit für ältere Kinder.

Freitag, 31. Oktober 2014

Halloween und Pause

Happy Halloween!
Mit einige Ergebnisse aus unserer Vor-Halloween-Zeit verabschiede ich mich für ein paar Tage. Wie öfters funkt leider meine Gesundheit dazwischen, aber Ungeduld und Weiterarbeiten helfen eben nun mal nicht so gut wie Tee und Bett.

Geist (leuchtet im Dunkeln!) und
Kürbis ohne Vorlagen.
Hexenkralle aus Plastillin oder
Alufolie!
Popcorntüte selbst gemacht.
Boden
und Deckel

Gemeinsam gestaltete Laterne.
In Aktion.


Wieder einmal alle Schuld auf die alte Kamera schieben!
Wir haben den Umgang mit der Bohrmaschine geübt!

Die Dose mit den kleinsten Löchern hat mein Sohn, Schulstufe 6, hergestellt, indem er mit einem Nagel und einem Hammer kleine Löcher eingeschlagen hat.
Für alle, die nicht gerne Kürbisse schnitzen, aber doch auf eine gruselig flackernde Kürbislaterne nicht verzichten möchten, habe ich einen Tipp:
Vor Jahren bastelte ich eine Mäuseburg aus einem Kürbis. Dazu braucht man nur kleine, hässliche Löcher in den Kürbis schnitzen und Mäuse aus Radieschen mit Kürbiskernohren hineinsetzen. Lässt sich von Innen beleuchten und sieht so genial aus, dass es bei uns kein Halloween ohne Mäuseburg mehr gibt...
Hoffentlich kann ich mich bald von meiner Zwangspause zurück melden.